Die richtige Pflege von Parkettböden

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Schon seit vielen Jahrhunderten sind Böden aus Echtholz bzw. Parkett sehr verbreitet. Im Mittelalter entwickelte sich langsam der Trend dieser Ausstattung und in den vergangenen Jahrhunderten hat sich die Gestaltung bemerkenswert weiterentwickelt: damals noch wurden Bohlenbretter ohne Weiteres nebeneinander angereiht. Heute dagegen steht für Interessierte eine breite Auswahl an unterschiedlichen Parkettböden zur Verfügung. Wenn Sie schließlich über einen Parkettboden in einem oder mehreren Zimmern verfügen, so stehen Sie regelmäßig vor der Aufgabe, ihn gut zu pflegen, damit er seine besondere Ausstrahlung und seinen Glanz behält. Zwar sind die Holzdielen an sich sehr beständig; ohne Pflege verfallen diese hochwertigen Boden-Ausstattungen allerdings nach einer Zeit. Bei der Pflege der Parkettböden gibt es unterschiedliche Aufgaben, die man erfüllen sollte. Wichtig ist es, gröberen Dreck direkt vom Parkett zu entfernen, sodass keine Schrammen darauf hinterlassen werden: dies kann mittels eines Kehrbesens bereits erzielt werden.

Eine aufwändige Reinigung von Parkettböden kann sich auszahlen

Vorsichtig sollte man allerdings mit der Verwendung von Wasser beim Reinigen sein: kommt das Holz über die Zeit mit allzu viel Wasser in Berührung, kann es unansehnlich aufquillen. Auch sollte man darauf achten, nie spitze oder kantige Objekte in den Boden zu rammen oder darüber zu kratzen. Wer Bedenken hat, der kann sich auch an „Parkettprofis“ wenden: diese sind beruflich darauf spezialisiert, Parkettböden zu pflegen. Leichte Makel am Parkettboden können mittels dieser Parkettprofis rasch beseitigt werden – auch größere Schäden wie Schrammen können von diesen Profis untersucht werden, sind sie zu fatal, muss man sich darauf einstellen, dass Teile des Parkettbodens erneuert werden müssen.

Mit Schutzoberflächen dem Schaden vorbeugen

Bei der längeren Nutzung von Parkettböden ist es unvermeidbar, dass Möbel und andere schwere Gegenstände über den Boden verschoben werden: selbst bei einem vorsichtigen Umgang können dabei schnell Schrammen entstehen. Schon das Verschieben von leichten Möbelstücken wie Stühlen kann auf die Dauer schädlich auf das Parkett einwirken. Um dem vorzubeugen, kann man etwa Möbel, die man häufig über den Parkettboden bewegt, mit Möbelgleitern aus Filz ausstatten: diese sind nicht nur ein wirksamer Schutz für den Parkettboden, sondern schonen auf die Dauer auch das Gehör, das nun nicht mehr dem lautstarken Kratzen von Holz auf Holz ausgesetzt ist.

Eine ausgewogene Raumluft

Auch auf eine gute Temperatur und den Feuchtigkeitsgehalt der Luft sollte man achten, da sich der Echtholzboden bei einem höheren Feuchtigkeitsgehalt ausdehnt. Bei einem zu trockenen Klima dagegen zieht sich das Material zusammen: findet dieser Wechsel zu oft statt, können sich Fugen im Holz bilden. Ideal wäre daher eine Temperatur von 20 – 22 °C und einem Feuchtigkeitsgehalt der Luft von 50 – 60 Prozent. Zudem sollte man beachten, dass die Garantie des Herstellers meist verfällt, wenn man den Boden unsachgemäßen Luftbedingungen aussetzt.

6. Mai 2013 |

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