Massivholzmöbel erhöhen den Wohnstil

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Wer gerade erst den Rohbau einer ganz neuen Wohnung fertiggestellt hat, oder wer das bereits vorhandene eigene Heim etwas neu ausstatten will, der steht vor der anspruchsvollen Aufgabe, die passende Einrichtung zu finden. Die Ausstattung soll für die nächsten Jahre, oftmals Jahrzehnte, verwendet werden, und muss zu diesem Zweck nicht nur für lange Zeit erhalten bleiben, sondern auch zum Flair der Wohnung passen und einen guten Wohnkomfort ermöglichen. Wer seinen Geist und Körper gut stählern und trainieren will, der sollte neben viel sportlicher Betätigung und einer gesunden Ernährung auch an eine passende Wohneinrichtung wählen. Massivholzmöbel sind zu diesem Zweck sehr gut geeignet: diese Möbel bestehen vollständig aus Holz. Viele Produzenten von Innenarchitektur und -ausstattung sind überzeugt, dass Holz das Raumklima für die Bewohner positiv beeinflusse.

Massivholzmoebel

Die besondere Beschaffenheit von Massivholz

Massivholz weist mehrere Vorteile auf, dank derer es sich sehr gut als Herstellungsmaterial für das Mobiliar eignet. So kann Massivholz etwa überschüssige Feuchtigkeit aus der Luft des Zimmers in sich aufnehmen; herrscht bald darauf eine zu trockene Luft, wird ein Teil der Feuchtigkeit wieder abgegeben; somit wird der Feuchtigkeitsanteil der Raumluft stets auf einem annähernd konstanten Level gehalten. Dies ist gerade in zu heißen oder kalten Wochen von großem Nutzen; etwa in besonders trockenen Sommermonaten, wenn die Wohnung bereits sehr staubig ist.

Eine einzigartige Struktur

Zudem besitzt Massivholz eine einzigartige Zellstruktur. Die Zellen besitzen unterschiedliche Verbindungen: so gibt es Fasern, die die Stabilität und Festigkeit des Holzes garantieren, es gibt Gefäße zum Transport von Feuchtigkeit und es gibt sogenannte Parenchymzellen: diese erfüllen den Zweck der Verteilung von Nährstoffen. Dieser besonderen Struktur ist es zu verdanken, dass das Holz so dynamisch Feuchtigkeit aufnehmen und bei geringerer Luftfeuchtigkeit wieder abgeben kann. Das Holz ist somit „hygroskopisch“: es bemüht sich stetig, die eigene Feuchtigkeit mit der der Umgebungsluft anzugleichen; somit findet ein stetiger Wechsel der Feuchtigkeit statt, bis im Idealfall ein Gleichgewicht erzielt wird. Auch die Temperatur spielt bei diesem Vorgang eine Rolle.

Eine ausgefeilte Konstruktion erhält das Volumen

Der Feuchtegehalt von Holz hängt stark vom Standort ab. Beheizte Räume im Winter sorgen etwa für einen nur sehr geringen Feuchtegehalt des Holzes. Wenn sich der Feuchtegehalt des Holzes ändert, so verändert sich zugleich auch das Volumen des Holzes; dies ist ein Prozess, der gemeinhin damit umschrieben wird, dass das Holz „arbeite“. Auch bei modernen Massivholzmöbeln ist dieses Phänomen sichtbar; dank ihrer besonderen Konstruktion und Verarbeitung behalten sie aber ihre eigene Form. Deshalb sind sie gerade in Räumen, die starken Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen unterliegen – wie etwa der Küche oder dem Bad – sehr gut geeignet.

6. Mai 2013 |

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