Mehr Sicherheit am Bau

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Wo gehobelt wird, da fallen Späne – und leider nicht nur die. Die Unfallgefahren am Bau sind vielfältig. Sie reichen vom einfachen Sturz, bis hin zum tödlichen Elektrounfall. Dabei hat sich die Gefährdung des Einzelnen in den vergangen Jahren durch viele unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen deutlich verringert. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Die gilt vor allem für Baustellen, wo viele verschiedene Gewerke gleichzeitig ausgeführt werden. Hier beginnt die Sicherheit am Bau bei der Planung und Koordination. Sie gehört in den Zuständigkeitsbereich des Bauherrn. Er erstellt einen Sicherheits- und Koordinierungsplan. Der enthält unter anderem eine Beschreibung der Baustelle, eine Auflistung der durchzuführenden Arbeiten und eine Risikoanalyse. Mit Hilfe dieses Sicherheits- und Koordinierungsplans, wird der Unfallschutz auf der Baustelle koordiniert und das Risiko minimiert. Zudem hilft der Plan bei der Einschätzung der anfallenden Kosten, die durch Sicherheitsvorkehrungen entstehen.

Sicheres Arbeiten am Bau – nicht nur eine Aufgabe von Bauherren

Der beste Sicherheits- und Koordinierungsplan nützt nichts, wenn sich niemand daran hält. Wie schnell hat man im Eifer des Gefechts grundlegende Sicherheitsmaßnahmen vergessen. Da wird der Helm, wenn überhaupt, nur achtlos aufgesetzt, ein Gurt gar nicht erst angelegt und der Gehörschutz scheint nur die Kommunikation mit den Kollegen zu erschweren. Damit Sie bei Ihrer täglichen Arbeit grundliegende Sicherheitsmaßnahmen nicht vergessen, gibt es eine ganze Reihe von Checklisten, die auf die einzelnen Berufssparten ausgelegt und über das Internet kostenlos zu beziehen sind. Jeder Arbeitnehmer sollte sich diese Liste zumindest für seinen eigenen Berufszweig immer wieder durchlesen und mit dem eigenen Arbeitsalltag abgleichen. Schließlich ist die Einhaltung von elementaren Sicherheitsvorkehrungen keine Gängelei von der Berufsgenossenschaft, sondern aktiver Schutz des Handwerkers.

Sichere Kleidung und passendes Schuhwerk – Sicherheitsstandards für jede Baustelle

Neben den berufsspezifischen Sicherheitsstandards gibt es auch eine ganze Reihe von Standards, die für alle Bauberufe die gleichen sind. Sichere Arbeitskleidung gehört dazu. Angefangen mit den Schuhen. Nicht jeder Bauberuf braucht Sicherheitsschuhe. Im normalen Betrieb genügen feste Schuhe mit rutschfester Sohle und einem guten Halt. Sie finden hier passende Schuhe von Puma, die gerade für Maler und Fliesenleger, und andere die vorwiegend im Innenraum arbeiten, hervorragend geeignet sind. Was die restliche Arbeitskleidung betrifft, so sollte sie in jedem Fall bequem und reißfest sein. Achten Sie darauf, dass Ihre Arbeitskleidung schwer entzündbar ist und – dies gilt vor allem für Berufe die vorwiegend draußen ausgeführt werden – wasserdicht. Viele Handwerker sind stets schwankenden Temperaturen ausgesetzt. Da ist es hilfreich sich im System Zwiebel zu kleiden. Shirt, Hemd, Pullover, Weste und Jacke. So gekleidet trotzen Sie jeder Temperatur.

20. März 2014 |

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