Immobilien als Geldanlage nutzen

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Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten kommt bei schon mal die Frage auf, wie man sein Geld noch sinnvoll anlegen kann. Durch die Verschuldung des Euroraums kann man sich als Kleinsparer nicht mehr sicher sein, dass das Vermögen vor Inflation geschützt ist. Eine Möglichkeit einer beständigen Geldanlage sind Immobilien.

Betongold

Immobilien als Geldanlage haben – wie der Name schon sagt – den unschlagbaren Vorteil, dass man sie nicht einfach wegtragen kann. Häufig werden Immobilien im Volksmund auch als Betongold bezeichnet. Der Vergleich zum Gold liegt nahe, weil Immobilien eine große Wertbeständigkeit aufweisen. Im Gegensatz zu anderen Formen der Geldanlage, sind Risiken wie eine kalte Enteignung durch Inflation praktisch ausgeschlossen. Gegen Verluste durch Zerstörung (z.B. Brand o.ä.) können Immobilien kostengünstig versichert werden. Trotzdem solle man bei einer Investition in Immobilien als Geldanlage nicht einfach darauf hoffen, dass diese im Wert schon steigen werde. Besser ist, man überlegt sich von vorneherein ein nachhaltiges Konzept.

Eigennutzung

Der klassische Weg einer Immobilie ist das eigene Haus oder die eigene Wohnung, das bzw. die man selbst bewohnt. Die Rechnung ist einfach: Man zahlt nur noch die Betriebskosten und spart die Miete. Diese gesparte Miete ist praktisch die Dividende der Geldanlage und das investierte Vermögen bleibt dabei erhalten, da man die Immobilie bei Bedarf wieder veräußern kann. Bei längerfristiger Nutzung kann man getrost von einer stabilen Wertentwicklung ausgehen, die auch gelegentlich Instandsetzungskosten auffängt. Bei dem gegenwärtig sehr niedrigen Zinsniveau lohnt es sich sogar nachzurechnen, ob man eine Immobilie zur Eigennutzung auch bei geringem Eigenkapital mit Kredit finanzieren kann.

Vermietung

Wer z.B. eine Immobile als Anlageobjekt in Augsburg erwirbt, legt diese nicht wie einen Bundesschatzbrief in den Tresor, sondern muss sich um eine Nutzung durch Vermietung kümmern. Bei den Ansprüchen die Mieter gegenüber Vermietern haben, mag dies wenig erstrebenswert scheinen, aber man darf dabei nicht die Steuervorteile außeracht lassen. Wer eine Immobilie gezielt zur Vermietung kauft, kann den Kaufpreis abschreiben, das heißt- verteilt über 50 Jahre – von der Steuer absetzen.

Lage

Damit man die Immobilie gegebenenfalls auch wieder veräußern kann und sie sich als Geldanlage rentiert, muss man sich Gedanken über die Lage machen. Beim Verkauf stellt sich nicht mehr die Frage, ob man selber dort gerne wohnen möchte, sondern wie sich der Verkehrswert der Immobilie darstellt. Dabei haben die Erfahrungen der letzten Jahrzehnte gezeigt, dass eine stabile Preisentwicklung nur in moderaten Lagen zu erwarten ist. Das bedeutet, dass die Preise in kleinen und mittleren Städten und in Randgebieten von Großstädten nur geringen Schwankungen unterworfen sind. Immobilien im Zentrum von Großstädten oder auf dem Land sind als Glückspiel und nicht als Geldanlage zu betrachten.

Zustand

Der Zustand einer Immobilie als Geldanlage spielt erst mal nur eine untergeordnete Rolle, solange sich dieser im Einkaufspreis verhältnismäßig wiederspiegelt. Der Grund dafür ist, dass eine Sanierung – besonders eine energetische Sanierung – wieder Steuervorteile mit sich bringt und – bei einer anschließenden Vermietung – der Mietzins entsprechend angepasst werden darf.

Fazit

Auch wenn es altmodisch erscheint, ist der Erwerb von Immobilien bei entsprechender Planung eine unbedenkliche und risikoarme Geldanlage, die moderate Gewinne verspricht.

6. April 2014 |

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