Sicherheit: Brandschutz zu Hause

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Ein Feuer im Haus ist für Hausbesitzer eine Katastrophe. Der Neubau schreibt daher Regeln vor, damit dieser Ernstfall vermieden wird. Dabei kann dieser Gefahr aus dem Weg gegangen werden, indem sinnvolle Dinge nachgerüstet werden. Auf diese Weise wird das Gebäude so gesichert, wie es vom Gesetzgeber gefordert wird. Dies ist sehr wichtig, denn die Zahl von 200.000 Wohnungsbränden pro Jahr ist enorm hoch. Vorbeugen hilft nicht nur, beachtlichen Schaden zu verhindern, sondern ebenso, Leben zu retten, denn leider fordern Brände auch viele Menschenleben.

Elektrizität ist einer der wichtigsten Brandherde

Durch verlegte elektrische Leitungen entsteht laut Statistik eher selten ein Brand, während die Hauptgefahr eher in defekten Netzgeräten und Ladegeräten im Stand-by-Modus liegt. Neben den üblichen Standardmaßnahmen ist auch der nachträgliche Einbau von mehreren Stromkreisen ratsam. Zudem sollten FI-Schalter verwendet werden. Werden jedoch an eine Mehrfachsteckdose zu viele Verbraucher angeschlossen, überhitzen die Steckkontakte schnell. Früher lag das große Risiko eines Brandes in der Implosion des Röhrenfernsehers, heutzutage ist es der durchgeschmorte Kontakt beim Flachbildschirmfernseher.

Fluchtwege

Fluchtwege und die gefahrlose Nutzung sind bei den Brandschutzleistungen sehr wichtig. Hindernisse wie Mülltonnen im Hausflur, Sammelbehälter, große Blumenkübel, Fahrräder etc. sollten vermieden werden, denn beim Brand können Sekunden zählen. Auch verschlossene Haustüren können sehr gefährlich sein. Empfehlenswert sind Schnappschlösser, die nach außen geschlossen, doch nach innen stets leicht zu öffnen sind. Ausgebaute Keller sind häufig ein Problem, denn wenn es keinen Fluchtweg durch das Fenster beispielsweise gibt, sitzt der Betroffene in der Falle. In vielen Fällen sind Feuertreppen oder Notleiteranlagen wichtig, jedoch sollten diese im Abstand von drei Jahren fachmännisch überprüft werden, um sicherzustellen, dass die Leiter nicht durch beispielsweise Rost zusammenbricht.

Alte Türen und Fenster aus dünnem Glas sind sehr gefährlich

Alte, luftdurchlässige Türen oder Oberfenster aus dünnem Glas sind eine riesige Gefahr während eines Feuers, denn bei einem Brand dringt der Rauch nach einer kurzen Zeit durch die Tür, das Glas zerspringt sehr schnell und dringt in alle Räume und ebenso den Treppenraum. Eine energetische Sanierung mit Brandschutz ist enorm wichtig. Die häufig verwendeten Polystyrole stellen allerdings ein Problem dar. In höheren Gebäuden ist über den Fenstern und Türen ein Schutz Pflicht, beispielsweise aus Mineralwolle. Der Brandrauchmelder ist mittlerweile Standard, als Vorbeugung optimal und in vielen Bundesländern ohnehin schon Pflicht.

Brandschutz Leistungen

Zur Verhinderung von Feuer und zu der Sicherung von Fluchtwegen kann so manche wichtige Brandschutzleistung erworben werden. Dazu zählen:
* Brandschutzbeschichtungen
* Brandschutzbekleidungen
* Brandschutzfugen
* Kabelabschottungen und -beschichtungen
* Rohrabschottungen und Vermörtelung

23. August 2014 |

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